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Impfungen und Entwurmungen

 

Nachdem wir uns vor Jahren schon für eine gesunde und artgerechte Ernährung für unsere Hunde entschieden hatten, kreisten die Gedanken auch um die Notwendigkeit von mehrfachen Enwurmungen im Jahr und der jährlichen 5fach Impfung. Nach Studien in Büchern und Internet, Befragungen von anderen Hundehaltern und Tierärzten entschieden wir uns, dieses Impf- und Entwurmungsschema nicht mehr durchzuführen.

Wir sind daher impfkritisch und impfen unsere Hunde (Welpen, Junghunde) nach folgendem Schema.

 

  • 1. Impfung der Welpen SHLP der 8. Woche (durch den Züchter)
  • 2. Impfung der Welpen SHLPT 12. Woche (Welpenbesitzer)
  • 3. Impfung der Welpen Tollwut 16. Woche (Welpenbesitzer)
  • Tollwurt mit knapp über 1 Jahr (nach der letzten Tollwutschutzimpfung mit 16 Wochen) (Hundebesitzer)
  • Impfung alle 3 Jahre gegen Tollwut/Rabies

 

Eine Tollwutschutzimpfung finde ich persönlich für wichtig, und das im 3-Jahres-Rythmus. Ich denke, dass es nicht auszuschließen ist, dass nach Jahren von Impfmüdigkeit (siehe jetzt Masern 2013) Krankheiten, Seuchen oder Epidemien wieder auftreten könnten. Die Fledermaustollwut ist immernoch vorhanden, das sollte man bedenken.

Wir verzichten auf weitere Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose. Die Grundimmunisierung wurde im Welpenalter durchgeführt und nach Studien und wissenschaftlichen Erkenntnissen ist hier mit einem Impfschutz von bis zu 15 Jahren zu rechnen. Anders wäre es, wenn wir in einem Gebiet mit hohem Impfdruck leben würden bzw. sehr häufig Auslandsreisen anstehen würden. Dann könnte eine weitere Impfung von Nöten sein, wenn z. B. der Titer nicht vorhanden wäre oder das Risiko von ansteckenden Krankheiten hoch sein sollte.


TiPP:

Um herauszufinden, ob ein Hund von Parasiten befallen ist, empfehle ich entweder beim TA eine Kotprobe (umständlich, geht über mehrere Tage) abzugeben, oder noch besser ein umfangreiches (großes) Blutbild anfertigen zu lassen. Die Diagnostik bei einem Blutbild ist wesentlich umfangreicher und es können noch weitere Erkrankungen oder Unstimmigkeiten diagnostiziert werden. Harnstoffwerte, Leberenzyme, Calcium, Kreatinin, Kalium, etc. Bei einem Blutbild erkennt man einen Wurmbefall durch einen erhöhten Eosinophilenwert (normal 0 - 6 %, Richtwert des Labors). Bitte immer darauf achten, dass der Hund mindestens 24 Stunden vor einer Blutentnahme KEIN Fleisch gefüttert bekommt. Ich selber lege dann einen Fasttag ein. Die Richtwerte der Labors beziehen sich auf Testreihen, die bei Hunden durchgeführt wurden, die mit herkömmlichen Futter (Getreide) gefüttert wurden. Leider sind hier bisher keine neuen Studien vorhanden, bzw. ich habe noch keine neuen Studien hierüber gefunden.

 

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