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Erziehung und Alltag

 

Werdegang

Auch ich habe in über 20 Jahren der Hundehaltung und fast 10 Jahren Zucht schon vieles gesehen und ausprobiert. Es waren brauchbare Dinge dabei und Dinge, die erfolglos waren oder sich als totaler Reinfall erwiesen haben. Ich bin ein Mensch, der sich gerne alles anschaut und ausprobiert, bevor er entscheidet. Habe ich mich entschieden, lebe und vertrete ich diese Haltung.

1995 begann die Hundehaltung und seit 2003 bin ich begeisterte Mehrhundehalterin. Über 10 Jahre (2003 bis 2013) war ich in vielen Sparten der Beschäftigungs- und Sportindustrie zu finden gewesen. Ich habe die für mich interessanten Sportarten und div. Methoden ausprobiert und somit sammelten sich fortan viele Pokale und Urkunden im Schrank. Dort liegen sie übrigens immernoch und weder meine Hunde noch ich haben heute einen Nutzen davon. Einen Trainerschein in Agility habe ich 2007 erfolgreich bestanden. Ende 2013 war dann Schluss damit. Warum? Ich wollte nicht mehr mit dem Strom schwimmen ... ganz einfach!

Meine Hunde waren nie Problemhunde und mitgemacht haben sie auch wirklich ALLES! Lange fragen musste ich nicht - Energie, Arbeitsbereitschaft und Intelligenz war bei allen vorhanden. Mir war dann dieser Termindruck und die Rennerei von einem Training zum anderen Training, erst Hund Nr. 1 dann Hund Nr. 2. Hund Nr. 3 ins Auto und anderen Hund am Rand vom Platz ablegen oder in der Box einsperren, nächsten Hund holen usw. dann irgendwann einfach "zu blöd". Ich habe erkannt, wie gestresst man oft selber war und wie negativ sich eigentlich diese ganzen "Beschäftigungszeiten und -sparten" auf die Hunde auswirkten. Viele Hundehalter erkennen es leider nicht oder wollen es nicht erkennen, dass das Fiepen, das Tänzeln, das Stellen der Rute nach oben, ein permanentes Schwanzwedeln, ein vom Hund konditionierter Blickkontakt zu seinem Besitzer etwas mit Erwartung und somit auch mit Aufregung und Stress zu tun haben! In seltensten Fällen mit Freude - das ist eine Interpretation des Menschen.

Jedes Mal sämtliche Spielsachen, Leckerlies, Trainingsutensilien etc. einpacken und mitschleppen. Der voll gestopfte Rucksack und diese beliebte Trainingsjacke mit unzähligen Taschen auf der Vorder- und Rückseite, dass man schon fast ein Navigationsgerät gebraucht hätte, um die mitgenommenen Utensilien wiederzufinden. Mich persönlich hat es mega genervt und war mir einfach zu stressig. Stress, den ich weder mir noch meinen Hunden mehr antun wollte. Ich hatte teilweise das Gefühl, mit meinem kompletten Hundehausstand unterwegs zu sein. Ganz zu schweigen von der Futtermenge, welche sich bei der Anzahl der Hunde schon bei knapp 1000 g bewegte. Ätzend!

2013 dann die Wende und ich habe komplett umgedacht. Ich habe alles an Beschäftigung zurückgeschraubt und den Hunden einfach immer weniger angeboten. Nach kurzer Zeit bin ich von heute auf morgen raus aus dem Beschäftigungswahn! Bei Beschäftigungswahn rede ich nur von den Sport- (Agility, Longieren, Obedience, etc.) und Beschäftigungsideologien (Clicker, Tricks, etc.), die der Markt damals schon verkaufte und bis heute noch verkauft - wenn nicht sogar noch mehr. Mit normalen Ausflügen und Spaziergängen hat das jedoch nichts zu tun, denn das sollte selbstverständlich sein und das machen wir auch täglich.

Was soll ich sagen, keiner meiner Hunde war plötzlich verhaltensauffällig oder flippte wegen geistiger und körperlicher Unterforderung aus. Im Gegenteil! Ein absolut ruhiges, verschlafenes und ausgeglichenes Rudel von mehreren intakten Hündinnen und einem kastrierten Rüden. Keine Erwartungshaltung oder dem Einfordern von Aktionen seitens meiner Hunde und ich hatte nicht mehr den Druck, ihnen etwas bieten zu müssen oder hatte das Gefühl, sie seien in irgendeiner Weise unglücklich und unterfordert.


 

Erziehung und Beschäftigung

Die derzeitigen Beschäftigungsangebote und Methoden auf dem Markt sind enorm und vielfältig, fast schon erschreckend (gilt auch im Reitsport). In der Pharma- und Futtermittelindustrie ist es leider auch nicht anders. Einfach viel zu viel TamTam mit nur einem Ziel - Gewinne zu erzielen! Als Züchter und CANI Coach/Berater habe ich über die letzten Jahre erkannt, dass die meisten Hundehalter und auch Welpenkäufer damit eigentlich gnadenlos überfordert sind!

Die Gesellschaft und auch Menschen aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis phrophezeien meist schon bevor der Hund überhaupt eingezogen ist, dass man sich einen verhaltensauffälligen und nicht kontrollierbaren Junky ins Haus holt. Diesem Hund - und ich spreche jetzt nicht nur von der Rasse Australian Shepherd sondern auch von anderen Rassen - muss man von Anfang an ganz viel bieten, sonst sind die Probleme vorprogrammiert. Man muss ihn fordern und fördern!

Nur was ist fordern und fördern? 3 x in der Woche auf dem Hundeplatz? Konditionierte Unterordnung? Sport und Tricks? Ballspiele und Radfahren? Es gibt heute eine Sparte an Beschäftigungs- und Trainingsmethoden, Sportarten, Aufgaben, Auslastungen für Körper und Geist. Jeder findet hier sein Ding. Mit "JEDER" meine ich ganz klar den Menschen, dem Hund ist es egal und brauchen tut er es eigentlich auch nicht. Dass man bestimmte Rassen mit mehr Kontrolle oder Nachdruck erziehen muss, weil sie rassebedingte- bzw. charakterliche Eigenschaften mitbringen, die bei dem einen mehr und dem anderen weniger ausgeprägt sein können ist klar. Das hat aber nichts mit der Art, der Menge oder der Qualität der Beschäftigung oder des Futters zur Bestätigung zu tun. Das ist ganz klar Führungsqualität, die ich je nach Charakter des Hundes konsequent und authentisch nach außen transportieren muss.

Es gibt Menschen, die es ganz toll machen und keinerlei Schwierigkeiten haben Führungsqualitäten zu zeigen. Diese Menschen sind fähig, problemlos einen Husky, Retriever, Aussie oder Dobermann zu führen. Und es gibt die Art von Menschen, die es nicht schaffen klar zu kommunizieren oder ganz konsequent Regeln einzufordern. Diese Menschen können auch mit einem Pudelchen oder einem Chiuahua die größten Probleme bekommen. Hier sei noch gesagt, dass Kleinhundebesitzer oft die Probleme nicht sehen oder verniedlichen. Ein 2 kg Hündchen ist schnell mal hochgenommen oder ganz problemlos an einer Flexi zu halten, auch wenn er zieht. Anders würden diese Menschen dann aber denken, wenn sie einen 35 - 40 kg schweren Hund an der Leine haben, denn dann ist es unangenehm und muss verändert werden! Hallo!? Hund ist Hund! Ob klein oder groß! Das Verhalten, der Stress und die Entscheidung Aufgaben zu übernehmen ist bei beiden vorhanden.

80 % der Hundehalter die ich treffe oder auch persönlich kenne möchten nur einen Hund - einen Begleiter - und mehr nicht! Sie möchten sich weder dem ganzen Hype und den Diskussionen im Internet und in der Literatur über Haltung, Erziehung, Beschäftigung und Fütterung unterwerfen oder damit auseinandersetzen. Auf viele wirkt es eher abschreckend und belastend. Wie war es zu Zeiten unserer Großeltern oder Eltern? Weder über Beschäftigung, Auslastung noch Ernährung wurde viel nachgedacht oder diskutiert. Die Haltung der Tiere war oft sogar artgerechter als heute und viele Hunde wurden wirklich "alt". Aus dem Bauch heraus wurde gehandelt und man machte sich durch Recherchen bei Google, Gruppen in sozialen Netzwerken oder diversen Hundebüchern verrückt. Unsere heutigen Vierbeiner leben nicht selten ein Leben als Kindersatz. Ihnen wird alles geboten, meist mehr als sie überhaupt bräuchten und psychisch ertragen können. Im Gegenzug wird von ihnen aber nur ganz wenig eingefordert. Sie werden nicht selten vermenschlicht, dass sie einem wirklich schon leid tun können. Auch DAS verursacht Stress, Verhaltensauffälligkeiten und Kontrollverlust.

Der Druck dem Hund gerecht zu werden und der Stress, welcher oft auf den Schultern der Halter oder zukünftigen Welpenkäufern haftet ist fatal. Wir erleben es sehr häufig bei unseren Coachingteilnehmern und ich bei meinen Welpenkäufern. Fast alle sprechen mit einem gewaltigen Trainings- und Bespaßungsprogramm vor, welches entweder schon mit ihrem Vorgängerhund durchlaufen wurde oder schon als Plan für die bevorstehende Sozialisierungs-, Junghunde- und Pupertärphase des neuen Familienmitgliedes auf dem Schirm steht. Oft wird mir schon nur vom Zuhören ganz schwindelig.

Einen entspannten Begleiter für den Alltag, der weder Sport machen, Aufgaben erledigen oder andere Fähigkeiten erlernen soll. Das ist das, was die meisten Hundehalter eigentlich wollen. Die Angst und die Unsicherheit "schaffe ich das ganze überhaupt", "kann ich dem Hund gerecht werden" oder"scheitere ich gnadenlos"  ist leider sehr häufig in den Köpfen der Menschen und meiner Meinung nach echt schade. Aber wie soll es auch anders sein. Die Gesellschaft lebt es vor und die Mehrheit der Menschen schwimmt eben mit dem Strom.

Ein Hund braucht von Anfang an Erziehung und Führung um glücklich und zufrieden zu sein. Er braucht den Anschluss und eine klare Stellung in einen Familienverbund (Rudel). Er hat seinen Schlafplatz und das Futter muss gesichert sein. Eigentlich hat das überhaupt nichts mit Sport- und Beschäftigung (ob körperlich oder geistig) zu tun! Letzteres ist überhaupt nicht notwendig - für den Hund! Es ist der Mensch, der meint dem Hund damit etwas Gutes zu tun. Ein rein menschliches Denken. Viele Hundehalter tun es für sich selbst um glücklich zu sein, weil es Spaß macht. Viele tun es, um sich selbst oder anderen etwas beweisen zu können oder der Gesellschaft und natürlich dem Hund gegenüber ein gutes Gewissen zu haben. Nicht selten trifft man dann auch auf falschen "sportlichen Ergeiz", der zu Lasten der Tiere geht.

Die Bedeutung "sportlicher Ehrgeiz" wurde mir so richtig bewusst, als sich meine Schwester im Jahr 2014 ihr Pferd Ernie (Oldenburger Wallach) kaufte. Viel zu früh wurde er eingeritten und es wurde mit ihm hart gearbeitet. Ernie war war ein Problempferd (gesundheitlich und im Umgang). Er war weder geistig noch körperlich reif und in der Lage das zu leisten, was von ihm in jungen Jahren verlangt wurde. Er musste wegen dem Ego der Reiter Szenarien durchleben, dass mich das noch heute sehr traurig und wütend macht. Ernie wechselte ständig seine Besitzer, musste Wettkämpfe im Spring- und Dressursport absolvieren und in Reitschulen als Reitpferd sein Geld verdienen. Ernie wurde mit nicht mal 12 Jahren eingeschläfert, da er sprichwörtlich kaputt geritten wurde (Fesselträger vorne waren kurz vor dem Durchbruch. Ernie musste sein Leben dafür lassen, dass sich Menschen mit Schleifen ihr Ego schmücken konnten.

Zurück zum Hund. Erziehung basiert darauf, Regeln und Grenzen für den Hund aufzustellen. Das ganze passiert vom ersten Tag an, wenn der kleine Welpe eingezogen ist. Regeln und Grenzen setze ich über konsequentes Einfordern von richtigem Verhalten. Alle Welpen werden normalerweise im Rudelverbund über diese Art erzogen (wir gehen von einer guten, seriösen Zucht aus). Keine Mutterhündin und kein Rudelmitglied das gute Anlagen hat lässt einen Welpen schalten und walten wie er will. Ihr Ziel ist es, die Kleinen auf das Leben vorzubereiten um sich einmal problemlos einer Sozialstruktur anschließen zu können, denn das sichert das Überleben und somit auch der Arterhaltung. Das gelingt aber nur, wenn sie eine Struktur kennengelernt, Regeln und Grenzen akzeptiert und den Respekt gegenüber den erwachsenen Mitgliedern gezeigt haben. Das ganze geschieht bereits in der Welpenstube, also in den ersten 9 Lebenswochen.

Kleine Welpen lernen schon sehr früh was es heißt, Korrekturen für Fehlverhalten zu erhalten und Konsequenzen dafür zu tragen (Bsp. Welpen wollen saugen, aber die Mutterhündin stillt bereits ab!). Hier wird das Verhalten konsequent kontrolliert und durch die Mutterhündin abgebrochen. Manchmal auch mit Nachdruck, einem knurren oder sogar etwas rüppelhafter Abwehrhaltung der Mutterhündin. Für Aussenstehende kann das sehr erschreckend aussehen, ist aber normal. In solchen Momenten erlernen die Kleinen auch schon mit Frust umzugehen.

Eine artgerechte Erziehung geschieht nicht über die Gabe von Befehlen oder Kommandos, die durch positive Bestärkung mit Leckerlie oder Ähnlichem konditioniert wurde. Erziehung geschieht über Korrektur. Positive Bestärkung ist Dressur, die für reizarme, gut konditionierte Orte oder Situationen eingesetzt werden kann oder dann eben im Zirkus. Respekt und Akzeptanz seitens des Hundes für seinen Menschen wird hier nur minimal aufgebaut und ist in den meisten Fällen nicht mehr abrufbar. Wie oft klappt denn der Rückruf im Garten, Haus oder Hundeplatz mit Futter? Wie sieht es in fremder Umgebung, bei hohen Umweltreizen, fremden Hunden etc. aus?

Meine Hunde untereinander befehlen sich gegenseitig rein gar nichts. Sie geben sich auch gegenseitig weder ein Leckerlie noch ein Spielzeug zur Belohnung. Sicherheit bedeutet Überleben und das wird durch die Akzeptanz jedes Einzelnen im Rudel, durch Ruhe und Entspannung oder sozialer Interaktion vermittelt. Soziale Interaktionen im Familienverbund stärkt das Rudel und jedes einzelne Individuum auch in seiner Funktion. Rudelfremde Interaktionen haben nur im seltensten Fall etwas mit "Spiel" zu tun. Hier betreiben die Hunde meist ein Qualitätsmanagement oder unterziehen sich einer Statusüberprüfung gegenüber dem Artgenossen (wer bewegt wen und wer schränkt ein). Solche rudelfremde Interaktionen sind situationsbedingt zu bewerten und bei zu hoher Aufregung immer sofort zu unterbinden.

Fällt ein Mitglied eines Rudels aus dem Muster, trifft Entscheidungen oder übernimmt Aufgaben die ihm nicht zustehen, werden diese von den führenden Mitgliedern kontrolliert und korrigiert. Das ganze geschieht immer situationsbedingt und gilt auch nur für dieses eine Fehlverhalten. Meist fällt einem eine solche Korrektur kaum auf, Hunde kommunizieren nämnlich sehr unscheinbar und sensibel. Da reicht ein Blick, eine kleine Bewegung oder ein kleines, kurzes Knurren. Meist zeit auch der Hund, der die Situation für sich entscheidet ein dominates Verhalten. Das heißt aber nicht, dass dieses Tier grundsätzlich dominant ist. Dominanz ist keine Charaktereigenschaft, sondern ein situationsbedingtes Verhalten eines Individuums um eine gegenwärtige Situation im eigenen Sinne zu regeln, zu kontrollieren oder abzubrechen. Aus Sicht des Hundes ist ein dominantes oder aggressives Verhalten absolut normal, wenn ER (der Hund) der Entscheidungsträger, Kontrolleur und Bewerter sämtlicher Situationen durch fehlende Führung geworden ist.

Kontrolle und Korrektur wird meist über Bewegung(-skontrolle) wie be- und entschleunigen, stoppen sowie dem Einfordern von Distanz oder dem Zulassen von Nähe aufgezeigt. Nähe und Distanz sind genauso wie Futter, Liegeplatz, Spielzeug, etc. Ressourcen. Zeigt ein Hund dem dominanten Hund gegenüber eine Akzeptanz ist die Welt wieder in Ordnung und die Harmonie im Rudel ist hergestellt.


 

Unser Alltag

Unsere Hund sind auf keinem Hundeplatz oder besuchen Hundesportgruppen. Hundespielwiesen schon gar nicht. Sport, Auslastung sei es körperlich oder geistig findet man bei uns überhaupt nicht. Unsere Hunde lernen sich ausschließlich im Rudel und Zuhause einzugliedern, Regeln zu akzeptieren und Grenzen einzuhalten. D. h. sich immer stets an uns zu orientieren, uns niemals zu ignorieren und in jeder Situation führen zu lassen. Aufregung und Stress lassen wir nicht zu. Das wird konsequent abgebrochen und kontrolliert.

Aufwendige, anstrengende oder gar stressige Sozialisierungsprojekte mit kleinen Welpen wie Stadt, Einkäufe, etc. lassen wir gänzlich sein. Wissen die Hunde wem sie vertrauen können und wer sie beschützt, laufen sie auch mit 4 oder 5 Monaten absolut problemlos durch eine gut besuchte Innenstadt. Das alles mit viel mehr Sicherheit und einem besseren Nervenkostüm.

Sportliche Leistungen, Gehorsamsprüfungen sind unserer Meinung nach reine ortsbezogene, einstudierte und "konditionierte" Abläufe von Handlungen, die wir im Alltag bei unseren Spaziergänge bzw. "Jagdausflügen" gar nicht benötigen. Ich selber habe Hunde mit Begleithundeprüfung erlebt, die außerhalb des ihnen bekannten Hundeplatzes überhaupt nicht kontrollierbar gewesen sind. Uuuups! Wo ist denn da jetzt der erlernte Gehorsam und das Können was ihnen bei vielen sportlichen Events zu tollen Auszeichnungen, Urkunden und Pokalen verholfen hat! Irgendwas läuft doch da falsch!

Spielen? JA, natürlich spiele ich mit meinen Hunden. Sieht aber ganz anders aus als bei vielen anderen Hundehaltern. Ich werfe weder Bälle noch Frisbeescheiben. Für mich ist das stupide Hinterherrennen von Gegenständen kein Spiel in dem ich involviert bin. Hier wird lediglich Adrenalin beim Hund ausgeschüttet und er hetzt. Beim gemeinsamen Spiel lasse ich mich von meinen Hunden weder grob anspringen noch in irgendeiner anderen Form maßregeln. Ein Spiel oder soziale Interaktion entsteht ganz automatisch aus einer Situation heraus, wenn ich die Nähe zu lasse oder meine Hunde auffordere mit mir aktiv zu sein. Aber auch das muss respektvoll ablaufen. Zum gemeinsamen Spiel, zugestandener Nähe und Zuneigung gehört sehr viel Vertrauen.

Unterwegs bin ich mit den Hunden somit total enstpannt. Ich nehme weder Futter, Ball noch andere Utensilien mit. Wenn ich der Meinung bin jetzt habe ich Lust zu spielen, meine Hunde haben mir gegenüber eine entsprechende Haltung, dürfen sie große Kreise und Bögen um mich rennen und ich versuche sie zu fangen. Manchmal renne ich auch mit ihnen über eine Wiese - einmal bin ich vorne und dann sind die Hunde vorne. Sobald die Spielzeit vorbei ist fordere ich wieder Ruhe ein und ich lasse keine Aufregung oder schnelle Bewegung mehr zu.

Zuhause (im Haus) gehe ich ganz gezielt auf meine Hunde zu und streichle sie oder setze mich auf den Boden und wir machen kleine Raufspiele. Kontrollieren, verfolgen oder manipulieren lass ich mich von ihnen aber nicht.

 

Dieser Text ist aus meiner eigenen Hand und ist noch nicht fertiggestellt!

Copyright Melanie Fuchs
HoneymoonAussies

 

 

 

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